Die Millenniums-Entwicklungsziele sind durchsetzbar, wenn der politische
Wille dazu vorhanden ist. Ein Kommentar von Hein Möllers.
In seiner Rede vor der Nelson-Mandela-Stiftung hat Erzbischof Desmond
Tutu die Politik Thabo Mbekis scharf kritisiert. Der ruderte über
die ANC-Hauspostille zurück. Ringo Raupach zur kontroverse
zwischen Tutu und dem ANC.
Wenn alle Farmer so einsichtig wären, wie die ehemaligen Besitzer
der Mataffin-Farm in Mpumalanga, dann könnte die Landreform in Südafrika
ein Erfolg werden, meint Jennifer Abrahamson.
Über die Landfrage in Simbabwe hat sich Wolfgang Herzog
mit dem Agrarwissenschaftler Rodger Mpande unterhalten.
Die Reform der Zuckermarktordnung der EU bleibt umstritten. Ohne Preisstützungen
und Quoten haben Zuckererzeuger wie Malawi, Sambia und Mosambik wenig
Chancen auf dem Weltmarkt. Von Sigrid Thomsen
Nach dem Scheitern der WTO-Konferenz in Cancún/Mexiko muss sich
das Verhältnis der Europäischen Union zu den Entwicklungsländern
neu gestalten. Von der EU gegenüber dem Südlichen Afrika dabei
Rechtschaffenheit zu erwarten, wäre naiv, meinen Paul Goodison
und Colin Stoneman.
Es bleibt gerade mal ein Jahrzehnt, um das globale Ziel einzulösen,
die Armut weltweit bis 2015 zu halbieren. Wie weit sind die Millenniumsziele
im Südlichen Afrika umgesetzt? Sanusha Naidu, Ben Roberts
und Richard Humphries ziehen eine Zwischenbilanz
Ohne Bildung kann Hunger und Armut nicht bekämpft werden. Doch sie
kostet Geld, das ein verschuldetes Land wie Sambia nicht besitzt, wenn
es seinen internationalen Verpflichtungen nachkommen will. Ein Dilemma,
auf das Lucia Fry, Anne Jellemma und Max Lawson hinweisen.
Mit grenzübergreifenden Peace Parks sollen zusammenhängende
Lebensräume wiederhergestellt werden. Mike Unterkötter
stellt das Konzept der sog. Transfrontier Parks im Südlichen Afrika
vor.
Im Dreiländereck von Mosambik, Simbabwe und Südafrika werden
nationale Naturparks zum „Great Limpopo Transfrontier Park“
zusammengefasst. Sascha Maier sieht ein Entwicklungspotenzial
nicht nur für Tiere und Pflanzen, sondern auch für die Menschen
der Region.
Mosambiks neu gewählter Präsident Armando Guebuza hat sein Amt
angetreten. Die Zusammenstellung seiner Regierung lässt erwarten,
dass er die Bekämpfung von Armut, Korruption und Schlendrian ernster
als sein Vorgänger nehmen will. Von Lothar Berger
Swasiland gehört zu den am stärksten von HIV/Aids betroffenen
Ländern. Michael Wines und Sharon LaFraniere berichten
über die rasante Ausbreitung der Immunschwächekrankheit in der
Kleinstadt Lavumisa.
Kaum beachtet von der Weltöffentlichkeit war auch Afrika von der
Tsunami-Flutwelle betroffen. Seine anderen Tragödien gerieten zudem
angesichts der globalen Katastrophe in den Hintergrund. Ein Kommentar
von Martin Adelmann und Dennis Mutschler
Nord-Süd-Infos, Rezensionen
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