Ein Kommentar zu den Wahlen in Simbabwe von Hein Möllers.
Robert Mugabe ist es mit seiner Partei Zanu-PF gelungen, die Parlamentswahlen
in Simbabwe zu gewinnen. Von einer inszenierten Wahl in einem diktatorisch
regiertem Land berichtet Johannes Delventhal.
Ein Stimmungsbericht von Jürgen Bauer.
Internationale Beobachter bewerteten die Wahlen in Simbabwe als weder
frei noch fair, doch Südafrika sieht „den Willen des Volkes
repräsentiert“. Rene Gradwohl sieht auch bei der Europäischen
Union Anzeichen von Annäherung an das Mugabe-Regime.
Eine Delegation von Amnesty International hat weniger direkte
Gewalt als ein Klima der Angst in Simbabwe festgestellt, in dem freie
und faire Wahlen nicht möglich waren.
Die Frauenrechtsorganisation „Women of Zimbabwe Arise“
hat den Bericht einer 74-jährigen Augenzeugin zu Polizeiübergriffen
in Harare aufgenommen. Dabei wurden auch alte Ressentiments gegenüber
der Bevölkerung aus Ndebeleland wieder deutlich.
Von Südafrikas Regierung wird allgemein eine progressive Rolle in
Afrika und auf der Weltbühne erwartet. Doch einer radikalen Rhetorik,
wie sie derzeit von der Regierung zu hören ist, steht die längst
festgelegte Strategie der Integration in die Globalisierung entgegen,
wie Patrick Bond meint.
Hein Möllers hat sich die Haushaltsrede von Südafrikas
Finanzminister Trevor Manuel etwas näher angeschaut. Gibt es doch
Anzeichen für eine Kehrtwende zu einer sozialeren Politik?
Söldner aus Südafrika sind im Irak-Krieg gefragt: Das Land ist
nach den USA und Großbritannien der drittgrößte Lieferant
für private Söldnerfirmen, die im Irak operieren. Von Salim
Vally und Andy Clarno.
Kapstadts Minibustaxis verbinden die beiden Gesichter der Stadt und sind
dabei mehr als ein Fortbewegungsmittel. Eine Reportage von Tobias
Müller.
In einer historischen Missionsstation im Nordwesten Südafrikas, in
der einst der Afrikaforscher Livingstone wirkte, stellt man sich den Herausforderungen
von heute. Von Hans-Georg Schleicher.
Das Oberste Gericht in Windhoek hatte angeordnet, die namibischen Parlamentswahlen
von November 2004 wegen zahlreicher Ungereimtheiten neu auszuzählen.
Doch auch nach der Neuauszählung bleiben Zweifel. Von Rolf-Henning
Hintze.
Stolpersteine zur Normalisierung, ein Schuldbekenntnis ohne Konsequenzen
und bisweilen mangelndes Fingerspitzengefühl sieht Henning Melber
bei den namibisch-deutschen Beziehungskisten.
Die Gemeinden am unteren Sambesi wehren sich gegen die Folgen des Mphanda
Nkuwa-Staudammprojektes, das unterhalb des Cahora Bassa-Damms entstehen
soll. Von Gustavo Mañez und Lucida Scodanibbio.
Die Kommunalwahlen in Lesotho werden zum ersten Mal von einer unabhängigen
Walkommission durchgeführt. Limakatso Mokhotu gehört zu ihrem
Leitungsgremium. Brigitte Reinhardt stellt die Aktivistin der
Zivilgesellschaft vor.
Lesothos Textilindustrie steht unter Druck. Von Michael Wines.
Nord-Süd-Infos, Rezensionen
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