34. Jahrgang, Nr. 3, Mai/Juni 2005

Inhalt

3
Der Müll eines Robert Mugabe

Hein Möllers kommentiert die Vertreibungen in den Städten Simbabwes und die afrikanischen Reaktionen darauf.

4
aktuell


simbabwe

8
Krieg den Hütten

Seit Ende Mai zerstört Simbabwes Polizei Tausende von Hütten und Häusern in den Vorstädten. Mit ihrer Säuberungsaktion, der „Operation Murambatsvina“, trägt die Regierung die Politik der gewaltsamen Landbesetzungen in die verhassten Städte. Brian Raftopoulos sieht im Kampf um Simbabwes Städte eine gefährliche Entwicklung für das Land.

8
Rauchschwaden über Harare

Augenzeugenbericht des Jesuiten Oskar Wermter.

11
Kampf an zwei Fronten

Die Krise sowohl der regierenden Zanu-PF als auch der oppositionellen MDC nach den Wahlen in Simbabwe analysiert die International Crisis Group.


malawi

14
Präsident ohne Parlament

Der Machtkampf in Malawi spitzt sich zu. Das Parlament hat ein Amtsenthebungsverfahren gegen Präsident Binga wa Mutharika eingeleitet. Heiko Meinhardt berichtet.


botswana

16
Eine elitäre Liberalität

Botswana gilt als demokratisches Musterland in Afrika. Ein Mythos, sagt der Politikwissenschaftler Kenneth Good von der Universität von Gaborone. Das brachte ihm prompt die Ausweisung der Regierung ein.

18
Die Basarwa der Kalahari

Internationale Menschenrechtsgruppen haben gegen die Umsiedlung der indigenen Minderheiten in Botswana, der Basarwa, aus dem Gebiet der Zentralkalahari protestiert. Ihre überzogene Kritik verhärtete allerdings die Fronten zwischen den Betroffenen und der Regierung in Gaborone. Gibt es (k)eine Zukunft für die Ureinwohner Botswanas?, fragt Marc Meinardus.


südliches afrika: neoliberalismus

22
Wider den Neoliberalismus

In Afrika formiert sich wachsender Widerstand gegen die Folgen der neoliberalen Wirtschaftspolitik. Auf einem Workshop in Johannesburg wurden „Wirtschaftsalternativen zum Neoliberalismus“ diskutiert. George Dor fasst die Diskussion zusammen.


südafrika

25
Am Ende des Regenbogens

Die wirtschaftlichen Rahmendaten in Südafrika stimmen, die Regierung scheint ihr angestrebtes Wirtschaftswachstum zu erreichen. Ihre soziale Bilanz sieht dagegen bescheiden aus, die Kluft zwischen Arm und Reich nimmt zu. Von Rene Gradwohl

27
Vor lauter Wahlerfolg vom Schwindel befallen

Rangeleien auf Provinzebene, Fraktionskämpfe, Affären und eine frostige Beziehung zu den Partnern der Dreier-Allianz kennzeichnen den regierenden ANC ein Jahr nach den Parlamentswahlen in Südafrika. Doch auch die außerparlamentarische Linke scheint in einer Krise. Von Heinz Lambart.

28
Vizepräsident Zuma entlassen

31
Aids ist real

Die HIV/Aids-Epidemie belastet die wirtschaftliche Entwicklung Südafrikas auch auf makroökonomischer Ebene, das zeigen verschiedene Studien. Florian Seidl hat sie angeschaut.


namibia

33
Ein BIG Step

Jedem Bürger und jeder Bürgerin Namibias soll der Staat bis zur Rente ein Grundgehalt zahlen. Das schlägt ein Bündnis aus Kirchen, Zivilorganisationen und Regierungsvertretern vor. Von Claudia und Dirk Haarmann.

35
Herero wehren sich gegen Wieczorek-Zeuls einseitige Vorgaben

Die deutsche Entwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul hat den ethnischen Gruppen, die unter der deutschen Kolonialherrschaft gelitten haben, 20 Millionen Euro für ein „Programm zur Versöhnung und Entwicklung“ zugesagt. Herero-Chief Riruako vermisst eine zuvorige Konsultation der Betroffenen. Von Rolf-Henning Hintze.


koloniale vergangenheit

37
Das Museum als koloniales Instrument?

Eine Ausstellung in Tervuren widmet sich der kolonialen Vergangenheit Belgiens. Larissa Förster berichtet.


38
service

Nord-Süd-Infos, Rezensionen


»Abonnement         »Einzelheftbestellung         »kostenloses Probeheft
Die Fachzeitschrift afrika süd, gegr. 1972 als informationsdienst südliches afrika, erscheint alle zwei Monate im Umfang von 40 Seiten.

Bezugsbedingungen
Einzelheft: EUR 6,00 (zzgl. Versandkosten)
Jahresabonnement In- und Ausland: Privatpersonen: EUR 35,00; Institutionen und Förderer EUR 50,00
Luftpostzuschlag: EUR 8,00

Ein Abonnement umfasst mindestens ein Jahr (6 Ausgaben). Nach Ablauf eines Jahres kann es jederzeit mit einer Frist von sechs Wochen gekündigt werden.

Herausgeber
informationsstelle südliches afrika e.V. (issa)
Königswinterer Str. 116, D-53227 Bonn
Tel.: 0228 - 464369; Fax: 0228 - 468177
E-Mail: issa@comlink.org, Internet: www. issa-bonn.org

 Übersicht  Seite drucken zurück nach oben