Ein Kommentar zu 100 Tagen Zuma-Regierung in Südafrika von Hein Möllers.
Seit dem 11. Februar wird Simbabwe von einer Regierung der Nationalen Einheit geführt. Aus der Krise hat sie das gebeutelte Land bislang kaum führen können. Farce oder Hoffnung? fragt Johann Müller.
In der letzten Ausgabe von „afrika süd“ haben wir einen kontroversen Beitrag zur Debatte um die Fast Track-Landrefrom in Simbabwe gebracht. Roland Fett greift in dieser Ausgabe die Diskussion auf.
Bei den Wahlen am 19. Mai in Malawi wurden die bisherige Minderheitsregierung und Präsident Bingu wa Mutharika überraschend deutlich bestätigt. Heiko Meinhardt war als Wahlbeobachter der EU vor Ort.
Andreas Baumert sieht in den Parlaments- und Präsidentschaftswahlen in Malawi den Wunsch der Bevölkerung nach Stabilität und Entwicklung bestätigt.
Aggressive politische Agitation, Generalstreiks und mysteriöse bewaffnete Überfälle kennzeichnen die angespannte innenpolitische Lage in Lesotho. Auch die SADC konnte nicht vermitteln. Von Brigitte Reinhardt.
Albie Sachs verkörpert in seiner Person die jüngste Geschichte Südafrikas – dramatisch und gleichzeitig hoffnungsvoll. Mit dem früheren Anti-Apartheid-Aktivisten und heutigen Verfassungsrichter unterhielt sich Hans-Georg Schleicher.
Tim Staffel, Berliner Hörspiel-, Theater- und Romanautor, war für einen Monat Gast von Jozi:artlab, einem Projekt der Stiftung Sylt-Quelle. Außer Johannesburg hat er nichts gesehen – und war trotzdem mittendrin.
Das atomare Know-how kam damals zu Apartheid-Zeiten aus Deutschland. Doch heute hat Südafrika kein Geld mehr, um den umstrittenen Hochtemperaturreaktor bei Koeberg bauen zu können. Von Horst Blume.
Seit September 1999 schmoren 120 Gefangene des sog. Caprivi-Hochverratsprozesses im Gefängnis, viele sind dort bereits gestorben. Henning Melber erinnert an den in der Öffentlichkeit kaum wahrgenommenen Justizskandal in Namibia.
Der Genderaspekt spielt in der Sanitätsdiskussion in Namibia eine große Rolle. Ali Hensel macht das am Beispiel des geplanten Netzes von umweltverträglichen Toiletten, den sog. Ecosan-Toiletten, im Rahmen der „National Sanitation Strategy“ des Landes deutlich.
Namibias Regierung zögert, das Interim-Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit der EU (IEPA) zu unterzeichnen. Sie wird dabei von der Handels- und Industriekammer des Landes ebenso unterstützt wie von der Zivilgesellschaft. Von Wallie Roux.
Am Beispiel der westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft ECOWAS zeigt sich, wie die von der EU forcierten Interim-EPAs mit einzelnen Staaten die regionale Integration gefährden können. Von Ken Ukaoha.
Der "Bonner Aufruf" wurde im September von einem Initiativkreis veröffentlicht und von Unterzeichnern unterstützt. Im März wurde der Text erweitert und vertieft. Wir dokumentieren den Aufruf leicht gekürzt.
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