34. Jahrgang, Nr. 5, September/Oktober 2005

Inhalt

3
Kollateralschaden
Hein Möllers kommentiert die Spaltung der Opposition in Simbabwe

4
aktuell


südafrika

8
Zehn Jahre Durchwursteln

Südafrikas Wirtschaftspolitik wird von den neoliberalen Rezepten internationaler Finanzinstitutionen bestimmt. Die Folgen zehn Jahre nach Apartheid untersucht Gottfried Wellmer.

12
Schwere Jungs, sanfte Hand

In südafrikanischen Gefängnissen liefern sich Gangs mörderische Kämpfe. Mediatoren des „Center for Conflict Resolution“ leisten dort eine wichtige Friedensarbeit. Eine Reportage von Uschi Entenmann.

16
Volle Busse, leere Betten

Der Tourismus nach Soweto boomt, eine Attraktion ist das Wohnhaus von Nelson Mandela in Orlando West. Doch kaum ein Tourist nimmt die Übernachtungsangebote vor Ort wahr. Besucher ziehen den Komfort der großen Hotels in Sandton vor, wie Elvira Van Noort berichtet.

17
Soweto: Geschichtsträchtige Vergangenheit...
... und problemträchtige Gegenwart


simbabwe: medien

19
Simbabwes verbannte Presse

Kaum ein anderes Land hat derzeit so viele Journalisten aufzuweisen, die ins Exil mussten, wie Simbabwe. Sie fühlen sich dort entwurzelt, wie eine Studie des „Committee to Protect Journalists“ aufzeigt. Elisabeth Witchel und Gretchen L. Wilson stellen sie vor.

21
Schweigen im Blätterwald

Mit rüden Methoden hat der ehemalige Informationsminister Jonathan Moyo die simbabwische Presse gleich- und ausgeschaltet. Nun ist er selbst in Ungnade gefallen. Die drakonischen Pressegesetze bleiben aber trotz beschwichtigender Töne seines Nachfolgers in Kraft. Von Nikolai Link.

22
„Ich wollte nur ein Buch schreiben“

Wilfred Mbanga gehört zu den exilierten Journalisten Simbabwes. In England gibt er den „Zimbabwean“ heraus. Leonie March hat ihn bei einem Deutschlandbesuch interviewt.

24
Ratschlag Simbabwe

Das Zimbabwe Netzwerk lud zu einer Beratung über die Lage in Simbabwe ins Welthaus Bielefeld ein. Roland Fett berichtet.


mosambik

25
Neuer Wind ohne klare Linie

Mosambiks neuer Präsident Armando Guebuza war angetreten, die laxe Einstellung aus der Zeit seines Vorgängers Chissano zu beenden. Bisher lässt seine Regierung jedoch keine klare Linie erkennen. Zu den ersten Monaten der Regierungsführung und der sich abzeichnenden Politik äußert sich Joseph Hanlon.

28
Cahora Bassa: Ein Staudamm im Wandel der Zeit

Cahora Bassa im Norden Mosambiks ist das größte Wasserkraftwerk im Südlichen Afrika. Nach über 30 Jahren Verhandlungen zwischen Portugal und Mosambik geht das Kraftwerk jetzt endlich in mosambikanische Hände über. Von Bernd Schröder.

29
Wasserkraft im Südlichen Afrika


dr kongo

31
Verfahrene Lage

Die Verschiebung der für Juni vorgesehenen Wahlen auf das nächste Jahr hat den politischen Übergang in der DR Kongo verlängert. Erneute Gewaltausbrüche im Osten machen die Lage noch verfahrener. Von Pamphile Sebahara.

32
Der Zeitplan für die Wahlen bleibt unsicher


südliches afrika

34
Jubiläum auf der Baustelle

Nach 25 Jahren nimmt die regionale Entwicklungsgemeinschaft SADC einen neuen Anlauf zur regionalen Integration. Vom Jubiläums-Gipfel im August in Gaborone berichtet Martin Adelmann.

37
Bittere Wahrheiten

Zehn Millionen Menschen sind im Südlichen Afrika wegen anhaltender Dürre vom Hunger bedroht. Von Iris Manner und Sönke C. Weiss.

38
service

Nord-Süd-Infos, Rezensionen


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