| Hein Möllers kommentiert die Spaltung der Opposition in Simbabwe
Südafrikas Wirtschaftspolitik wird von den neoliberalen Rezepten
internationaler Finanzinstitutionen bestimmt. Die Folgen zehn Jahre nach
Apartheid untersucht Gottfried Wellmer.
In südafrikanischen Gefängnissen liefern sich Gangs mörderische
Kämpfe. Mediatoren des „Center for Conflict Resolution“
leisten dort eine wichtige Friedensarbeit. Eine Reportage von Uschi
Entenmann.
Der Tourismus nach Soweto boomt, eine Attraktion ist das Wohnhaus von
Nelson Mandela in Orlando West. Doch kaum ein Tourist nimmt die Übernachtungsangebote
vor Ort wahr. Besucher ziehen den Komfort der großen Hotels in Sandton
vor, wie Elvira Van Noort berichtet.
Kaum ein anderes Land hat derzeit so viele Journalisten aufzuweisen, die
ins Exil mussten, wie Simbabwe. Sie fühlen sich dort entwurzelt,
wie eine Studie des „Committee to Protect Journalists“ aufzeigt.
Elisabeth Witchel und Gretchen L. Wilson stellen sie
vor.
Mit rüden Methoden hat der ehemalige Informationsminister Jonathan
Moyo die simbabwische Presse gleich- und ausgeschaltet. Nun ist er selbst
in Ungnade gefallen. Die drakonischen Pressegesetze bleiben aber trotz
beschwichtigender Töne seines Nachfolgers in Kraft. Von Nikolai
Link.
Wilfred Mbanga gehört zu den exilierten Journalisten Simbabwes. In
England gibt er den „Zimbabwean“ heraus. Leonie March
hat ihn bei einem Deutschlandbesuch interviewt.
Das Zimbabwe Netzwerk lud zu einer Beratung über die Lage in Simbabwe
ins Welthaus Bielefeld ein. Roland Fett berichtet.
Mosambiks neuer Präsident Armando Guebuza war angetreten, die laxe
Einstellung aus der Zeit seines Vorgängers Chissano zu beenden. Bisher
lässt seine Regierung jedoch keine klare Linie erkennen. Zu den ersten
Monaten der Regierungsführung und der sich abzeichnenden Politik
äußert sich Joseph Hanlon.
Cahora Bassa im Norden Mosambiks ist das größte Wasserkraftwerk
im Südlichen Afrika. Nach über 30 Jahren Verhandlungen zwischen
Portugal und Mosambik geht das Kraftwerk jetzt endlich in mosambikanische
Hände über. Von Bernd Schröder.
Die Verschiebung der für Juni vorgesehenen Wahlen auf das nächste
Jahr hat den politischen Übergang in der DR Kongo verlängert.
Erneute Gewaltausbrüche im Osten machen die Lage noch verfahrener.
Von Pamphile Sebahara.
südliches afrika
Nach 25 Jahren nimmt die regionale Entwicklungsgemeinschaft SADC einen
neuen Anlauf zur regionalen Integration. Vom Jubiläums-Gipfel im
August in Gaborone berichtet Martin Adelmann.
Zehn Millionen Menschen sind im Südlichen Afrika wegen anhaltender
Dürre vom Hunger bedroht. Von Iris Manner und Sönke
C. Weiss.
38
service
Nord-Süd-Infos, Rezensionen
|