Kommentar von Hein Möllers zu den Stichwahlen in der DR Kongo
Aus den Wahlen in Sambia am 28. September ist die Regierungspartei MMD einmal mehr als Sieger hervorgegangen. Präsident Levy Mwanawasa wurde bestätigt, aber die Konstellation der politischen Kräfte hat sich verändert.
Peter Meyns berichtet.
Am 30. Juli konnten die Kongolesen zum ersten Mal seit über vierzig Jahren wieder wählen. Amtsinhaber Josef Kabila gewann die Wahl, musste aber Ende Oktober gegen Jean-Pierre Bemba in die Stichwahl gehen. Die Bekanntgabe der Wahlergebnisse hatte zu Kämpfen in der Hauptstadt Kinshasa geführt, wie Matthieu Damian berichtet.
Die Inga-Stromschnellen in der DR Kongo genießen seit Jahren regionale und internationale Aufmerksamkeit. Seit Anfang des Jahres häufen sich Spekulationen um eines der größten Investitionsvorhaben in Afrika, zu dessen Wasserkraftpotenzial für die Region "Südwind" eine Studie verfasst hat. Von Sarah Gecks.
Ende Oktober haben Mosambik und Portugal einen Vertrag unterzeichnet, nach dem der riesige Cahora Bassa-Staudamm nun endgültig in mosambikanische Hände übergegangen ist. Von Bayano Valy.
Auf dem 9. Jahreskongress des südafrikanischen Gewerkschaftsbundes Cosatu drängten sich Themen wie Mitgliederschwund, Armut und Arbeitslosigkeit auf, doch der Kongress wurde von den umjubelten Auftritt von Jacob Zuma, umstrittener Ex-Vize des ANC, beherrscht. Edelgard Nkobi-Goldberg berichtet.
Auf dem Cosatu-Kongress ging es auch um den zukünftigen Einfluss im regierenden ANC, wie Arndt
Hopfmann meint.
Nachdem Jacob Zum im Mai vom Vorwurf der Vergewaltigung freigesprochen worden war, ist jetzt auch das
Korruptionsverfahren gegen ihn fallengelassen worden. Der ehemalige Vize-Präsidenten und stellvertretende
ANC-Vorsitzende geht gestärkt aus den beiden Prozessen hervor, muss aber eine erneute Anklage befürchten.
Jérôme Cholet berichtet.
Auf die Hyperinflation in Simbabwe hat die Regierung mit einem Nachtragshaushalt und neuer Währung reagiert. Beschwichtigende Äußerungen des Notenbankchefs des Landes zeigen, dass die Regierung keine Antwort auf die Wirtschaftskrise des Landes hat, eher gießt sie Öl ins Feuer, wie Peter Robinson meint.
Frank Gries hat Proscilla Misihairabwi-Mushonga, Abgeordnete der oppositionellen MDC, anlässlich
ihres Berlin-Besuches interviewt.
Bertha Jambaya und Mabel Moyo , Leiterinnen einer simbabwischen Frauenorganisation, berichteten
in Deutschland und den Niederlanden über ihre schwierige Arbeit unter widrigen Umständen. Annelie Klother
hat sie gesprochen.
Eine Tagung der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Berlin im Oktober leistete Mithilfe bei der Frage "Deutsche Kolonialverbrechen - Wie kann die Wiedergutmachung für die Herero und Nama aussehen?" Henning Melber war
in Berlin.
Auszug aus der Rede von Hüseyin Aydin, MDB der Fraktion die Linken, am Herero-Tag in Okahandja Ende
August.
Nord-Süd-Infos, Rezensionen
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